Schule Erikastrasse


Bauherr: Schulbau Hamburg (SBH)

Baubeginn: 2016

Architekten: medium Architekten Roloff-Ruffing + Partner, Hamburg (Entwurf), baubüro.eins (Ausschreibung und Bauleitung)

Bausumme: 17 Mio. €

 

Bei den Schulen in Eppendorf beginnt das große "Stühlerücken". Die ehemalige "Wolfgang-Borchert-Schule", im rückwärtigen Bereich zwischen Erikastraße, Martinistraße und Tarpenbekstraße, wird umgebaut und erweitert, dort zieht die "Marie-Beschütz-Schule" ein. Deren altes Gebäude an der Schottmüllerstraße wiederum erhält die Stadtteilschule Eppendorf für die Klassen 10 bis 13.

"Schulbau Hamburg" hatte für die vier- bis fünfzügige Schule einen Wettbewerb ausgelobt, aus dem "medium architekten" als Sieger hervorgingen. Der verbindende Mitteltrakt zwischen den beiden Flügeln des Bestandsgebäudes wurde abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Das Kozept sieht eine flexible Nutzung der Unterrichts- und Erschließungszonen zur Umsetzung unterschiedlicher pädagogischer Konzepte vor, im Basisgeschoss ist eine neue Mensa für die Ganztagsbetreuung vorgesehen sowie ein Auditorium, und im Bestand waren erhebliche Umbauten einschließlich neuer Treppenhäuser notwendig. Während die Fassaden des Bestandes saniert werden, erhält der neue Verbindungstrakt eine Pfosten-Riegel-Fassade mit geschosshohen Fenstern. Die alte Turnhalle an der Tarpenbekstraße wird abgerissen und durch eine größere Dreifeldsporthalle ersetzt. Sie erhält eine Fassade aus geschälten Baumstämmen, um so nach den Worten der Architekten, einen Bezug zum dichten innerstädtischen Baumbestand herzustellen.

 

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